zum Inhalt
zur Hauptnavigation

Unternavigation

Kultur & Tourismus


Sehenswürdigkeiten in Dachau

Die gesamte Dachauer Altstadt liegt auf einem Berg (teilweise sehr steil) und ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert. Eine Besichtigung untenstehend aufgeführter Sehenswürdigkeiten ist für mobilitätseingeschränkte Personen möglich.

KZ-Gedenkstätte

Die KZ-Gedenkstätte wurde 1965 eröffnet. Sie informiert ausführlich über die Geschichte des Konzentrationslagers, das als "Musterlager" und zentrale Ausbildungsstätte für SS-Männer galt.
Während anfangs nur Deutsche inhaftiert waren, kamen 1938 erste ausländische Häftlinge hinzu. Während der Jahre 1943 -45 entwickelte sich das Lager zunehmend zu einem Ort der Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie. Am 29. April  1945 wurde das Lager von US-amerikanischen Truppen befreit. Die Bilder vom überfüllten Lager, dem katastrophalen Zustand der Überlebenden, der tausenden unbestatteten Toten, gingen um die Welt. Zum Zeitpunkt der Befreiung waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern etwa 67.000 Gefangene inhaftiert.
Heute kommen jährlich mindestens 600.000 Besucher aus aller Welt in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie ist aber nicht nur ein Ort, der über historische Ereignisse informiert und der Opfer gedenkt, sondern vor allem auch ein Lernort, um für Menschen- und Bürgerrechte zu sensibilisieren.

Auf dem Parkplatz der KZ-Gedenkstätte (Teerbelag), Alte Römerstraße 60, stehen 5 Behindertenparkplätze  zur Verfügung. Zum Besucherzentrum müssen 150 m auf einem befestigten Sand/Kies-Weg zurückgelegt werden. Direkt vor dem Besucherzentrum, in der Pater-Roth-Straße, stehen meistens Parkplätze zur Verfügung. Diese sind jedoch nicht als Behindertenparkplätze ausgewiesen.

In der KZ-Gedenkstätte Dachau sind die zentralen Ausstellungen im ehemaligen Wirtschaftsgebäude und Lagergefängnis sowie im früheren Krematorium zugänglich. Die barrierefreien Ein- und Ausgänge für Behinderte sind ausgeschildert und mit elektrischen Türöffnern versehen.

Für die Besichtigung des Außengeländes empfiehlt es sich, sich eines der beiden Elektromobile auszuleihen, da sich der grobe Kies mit Rollstuhl nur beschwerlich befahren lässt. Hiermit lässt sich das gesamte Gedenkstättengelände inklusive aller Gebäude besichtigen. Diese können gegen Pfand eines persönlichen Dokuments an der Infotheke ausgeliehen werden.

Im Besucherzentrum, sowie im Museum stehen Behinderten-WC's zur Verfügung. Der Euroschlüssel ist beim Personal erhältlich.

An der Infotheke des Besucherzentrums ist ein "Wegweiser für Menschen mit Behinderung" erhältlich. Hier sind die behindertengerechten Ein- und Ausgänge sowie die Behinderten WC's verzeichnet. Unten finden Sie den Wegweiser zum Download. Des weiteren stehen 4 Rollstühle im Museum bereit, zwei weitere befinden sich im Besucherzentrum.

Näheres hier.

Schloss Dachau

Um das Jahr 1100 wurde in Dachau eine erste Burg erbaut, deren Grafen sich nach dem Ort Dachau benannten. 1182 gingen die Grafschaft und Burg an Herzog Otto I von Wittelsbach über. 1398 und 1403 wurde die Burg zerstört und später durch ein vierflügeliges Renaissance-Schloss mit Hofgarten ersetzt. 1715-1717 ließ Kurfürst Max Emanuel den Saaltrakt im barocken Stil umgestalten. Seit Anfang des 19. Jh. steht nur noch der Südwestflügel. Die berühmte Holz-Kassettendecke blieb erhalten.Vom Schlossberg aus eröffnet sich ein einmaliger Fernblick über München bis zu den Alpen.

Direkt vor dem Schloss befindet sich ein Behindertenparkplatz.

Der Eingang zum Schloss sowie zum Hofgarten sind barrierefrei.

Ein Aufzug mit 90 cm Türbreite ist vorhanden. Die Bedienelemente sind in Reichweite für Rollstuhlfahrer und tastbar.

Ein Behinderten-WC ist vorhanden.

Näheres hier.

Gemäldegalerie

Dachau gehörte Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts neben Worpswede zu den bedeutendsten europäischen Künstlerkolonien. Damals, sagte man, war jeder zehnte Einwohner ein Maler, darunter berühmte Namen wie Adolf Hölzel, Ludwig Dill und Athur Langhammer. Auch Carl Spitzweg und Lovis Corinth kamen immer wieder nach Dachau und setzten die besonderen Lichtverhältnisse im Dachauer Moos in Ihrer Freilichtmalerei um.
Insbesondere die Frauen entdeckten vermehrt die Malerei und ließen sich, da sie an der Staatlichen Akademie in München nicht vor 1926 zugelassen waren, in den privaten Malschulen der Künstlerkolonie ausbilden.
Die Werke sind heute in der Gemäldegalerie Dachau zu sehen.

Direkt vor der Gemäldegalerie befindet sich ein Behindertenparkplatz.

Der Eingang zur Galerie ist 180 cm breit und öffnet automatisch.

Eine Besichtigung der Ausstellung ist barrierefrei möglich.

Ein Aufzug mit 90 cm Türbreite ist vorhanden. Die Bedienelemente sind in Reichweite für Rollstuhlfahrer und tastbar.

Eine Behindertentoilette ist vorhanden.

Näheres hier.

Neue Galerie Dachau

Die Neue Galerie ist im idyllischen Hinterhof der Konrad-Adenauer-Straße 20 zu finden und widmet sich ausschließlich der zeitgenössischen Kunst. Jährlich werden mindestens fünf Ausstellungen gezeigt. Junge Künstler stellen Arbeiten aus den Bereichen Skulptur, Installation, Malerei, Fotografie, Video und experimenteller Kunst vor. Nicht wenige Künstler, die hier seit 1992 ihre Arbeiten präsentieren, z.B. Urs Lüthi, Michael Wesely, Jerry Zenuik, Rudi Tröger, Bodo Buhl, Gerhard Richter und Peter Wüthrich sind international bekannt. Sie haben die Neue Galerie zu einem begehrten Aussstellungsort vor den Toren Münchens gemacht, der längst kein Geheimtipp mehr ist.

Schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Behindertenparkplatz. Die Boardsteinkanten auf dem Weg zur Galerie sind abgesenkt.

Der Eingang zur Galerie ist 170cm breit. Im Sommer steht die Tür offen. Eine 5cm hohe Stufe ist zu überwinden. Die Ausstellung ist ebenerdig mit Ausnahme einer Stufe von 5cm.

Eine Behindertentoilette ist nicht vorhanden. Es gibt zwei WC's, Durchgangsbreite 70cm.

Näheres hier
Deutsch English Italian    |    M    L    XL

Wetter in Dachau
© meteo24.de

MVV Fahrplanauskunft
Uhrzeit
Datum
Abfahrt
Ankunft
© MVV