Dachau-Preis für Zivilcourage

Dachau-Preis für Zivilcourage

Die Stadt Dachau lobt seit 2005 im zweijährigen Turnus den Dachau-Preis für Zivilcourage aus. Mit dem Dachau-Preis soll das Vermächtnis der Opfer der Konzentrationslager und des vielfältigen Widerstandes gegen das NS-Regime lebendig erhalten werden.

Der Dachau-Preis orientiert sich an der Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen und an den Grundsätzen von Amnesty International.

Mit dem Preis werden einzelne Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich mit Mut, Phantasie und Engagement für die Rechte von Verfolgten und von diskriminierten Minderheiten einsetzen. Der Dachau-Preis soll Zivilcourage und Mitmenschlichkeit im Alltag auszeichnen. Die Träger*innen des Dachau-Preis für Zivilcourage sollen durch ihr Handeln Aufforderung und Ansporn sein, couragiert gegen Ausgrenzung und Unterdrückung einzugreifen. Im Wissen um die Schreckensgeschichte, die mit dem Namen der Stadt Dachau verbunden wird, soll dieser Preis ein Zeichen setzen gegen das Wegsehen, das Schweigen, die Gleichgültigkeit.

Die Jury für den Dachau-Preis für Zivilcourage besteht aktuell aus Maya Schweizer (Kunst), Prof. Dr. Mirjam Zadoff (Wissenschaft) und Dr. Achim Wendler (Journalismus).

Preisträger*innen

2025
Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann
2023
Pussy Riot
2021
Eva Gruberová und die jugendlichen Zeug*innen aus dem Gymnasium Kirchseeon im Prozess gegen Nikolai Nerling
2019
Seda Basay-Yildiz
2017
Dr. Jan-Robert von Renesse
2015
Gülsen Celebi
2013
Jörg Wanke, stellvertretend für die Initiative „Zossen zeigt Gesicht“
2011
Stanislav Zámecnik (1922 – 2011)
2009
Mirjam Ohringer (1924 – 2016)
2007
Lina Haag (1907 – 2012)
2005
Maria Seidenberger (1927 – 2011) 

Amt für Kultur, Tourismus und Zeitgeschichte

Abteilung 2.1 Kultur & Zeitgeschichte