Titel: „Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im gesamten Stadtgebiet der Stadt Dachau“
Förderung:
Laufzeit: 01.08.2024 bis 31.03.2026
Beteiligte Partner:
Das Projekt „KSI: Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im gesamten Stadtgebiet der Stadt Dachau“ umfasst die Umrüstung der noch verbliebenen Alt-Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet. Insgesamt besteht ein Umrüst- und Modernisierungsbedarf von über 2.600 Leuchten.
Die Umrüstung verfolgt mehrere wichtige Ziele:
Zur Ausführung kommen zwei verschiedene technische Leuchtenmodelle: Die Mastleuchte für freistehende Installationen sowie die Seilleuchte für die Montage an gespannten Drahtseilen. Diese unterscheiden sich, je nach Verwendungszweck und Größe, um den unterschiedlichen Anforderungen bezüglich Beleuchtungsstärke und Ausrichtung nachzukommen. Um eine möglichst zügige und effiziente Umrüstung der Straßenbeleuchtung zu gewährleisten, wird das Umrüstgebiet in vier separate Bereiche unterteilt. Jeder dieser Bereiche wird nacheinander einzeln umgerüstet.
Praktisch führt dies dazu, dass je Stadtquartier zunächst nur einzelne Straßenzüge umgerüstet werden und bestimmte, räumlich nahe gelegene Straßen aufgrund eines anderen Umrüstabschnittes erst zu einem späteren Zeitpunkt umgerüstet werden. Seien Sie versichert, dass alle Straßenleuchten während der Laufzeit der Maßnahme auf LED-Technik umgerüstet werden, soweit sie dies nicht schon sind.
Der Tausch einer einzelnen Straßenleuchte dauert, abhängig von den Anforderungen der Installation und den örtlichen Gegebenheiten, in der Regel nur zwischen 20 und 45 Minuten. Die gesamte Umrüstung der Straßenbeleuchtung (ca. 2.600 Leuchten) wird mehrere Wochen dauern und soll bis Herbst 2025 abgeschlossen sein.
Es sollte während der Umrüstung zu keinerlei Betriebsunterbrechungen der Straßenbeleuchtung kommen. Natürlich ist es möglich, dass während der Umrüstung nicht vorhersehbare Probleme auftreten, die wir aber selbstverständlich schnellstmöglich zu lösen versuchen. In solchen Einzelfällen kann es zu straßenzugsweisen Ausfällen kommen. Im Regelfall wird eine Umrüstung jedoch ohne jegliche Betriebsunterbrechung durchgeführt werden.
Der öffentliche Verkehr wird voraussichtlich kaum behindert: Nur in wenigen Situationen, z. B. an verkehrskritischen Stellen, wird es erforderlich sein, für den Zeitraum der konkreten Umrüstung in dem Bereich temporäre Halteverbotszonen einzurichten.
LEDs sind in einer Vielzahl unterschiedlicher Lichtfarben erhältlich. Generell wird zwischen warmweiß (bis 3.500 Kelvin), neutralweiß (3.500 bis 5.300 Kelvin) und tageslichtweiß/kaltweiß (über 5.300 Kelvin) unterschieden. Dabei gilt: Je höher der Kelvin-Wert, desto höher ist der Blauanteil des erzeugten Lichtspektrums und desto effizienter ist die Leuchte. Bei niedrigeren Kelvin-Werten ist der Rotanteil im Lichtspektrum höher, was zu einem wärmeren Licht führt.
Im Umrüstgebiet kommen LED-Leuchten mit einer warmweißen Lichtfarbe von 3.000 Kelvin zum Einsatz.
Der Großteil der Straßenbeleuchtung wird mit technischen Leuchten der Firma Trilux umgerüstet. Diese Leuchten sind darauf ausgelegt, das Licht präzise auf Straßen und Gehwege zu richten. LED-Leuchten bieten eine Vielzahl an Abstrahlcharakteristiken, die eine Anpassung des Lichtbilds an die jeweilige Straßensituation ermöglichen. Ein weiterer Vorteil von LEDs ist der äußerst geringe Streulichtanteil, der die Lichtverschmutzung, also die unnötige Abstrahlung in den Nachthimmel, minimiert.
Die Straßenbeleuchtung muss aufgrund der Verkehrssicherungspflicht im Siedlungsbereich der Stadt die ganze Nacht eingeschaltet bleiben. Darüber hinaus zielt die Beleuchtung darauf ab, das subjektive Sicherheitsempfinden zu erhöhen. In der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr wird die Straßenbeleuchtung in der Regel um 50 % gedimmt. Es wird hierbei selbstverständlich berücksichtigt, dass die Beleuchtungsstärke in diesem Zeitraum den rechtlichen Anforderungen entspricht und ausreichend ist.
Die Lichtverteilung der neuen LED-Leuchten wird auf die Straßensituation, die Masthöhen und Straßengeometrien sowie auf die Lage angrenzender Gebäude abgestimmt. Ein Team aus spezialisierten Licht- und Fachplanern optimiert im Umrüstprojekt das Beleuchtungssystem hinsichtlich Effizienz und maximaler Beleuchtungsqualität. Die Planung erfolgt im Wesentlichen am Schreibtisch. Planungsgrundlagen sind Karten, Luftbilder und Aufnahmen von Videobefahrungen.
In Einzelfällen weist die ausführungstechnische Praxis von der planerischen Theorie ab. Bisweilen stehen Leuchten z.B. im Katasterwerk nicht immer genau dort, wo sie in der Realität aufgestellt wurden. Auch Fehler bei der Montage können nicht gänzlich ausgeschlossen werden, z.B. das Vertauschen von Leuchten unterschiedlicher optischer Systeme gleicher Leistung oder die fehlerhafte Justage der neuen Leuchten am Mast. Diese Fehler sollten im Rahmen der zweiwöchentlichen Bauüberwachung und -besprechungen gefunden und kurzfristig beseitigt werden.
Sollten Sie dennoch Ausfälle oder Auffälligkeiten in der neuen Straßenbeleuchtung feststellen, die nicht innerhalb der ersten Betriebstage automatisch behoben werden, melden Sie sich bitte beim Tiefbauamt der Stadt Dachau per Mail unter dachau@strassenbeleuchtung.bayern.
Wenden Sie sich bitte per E-Mail an uns unter dachau@strassenbeleuchtung.bayern.
Die Nationale Klimaschutzinitiative unterstützt seit 2008 Projekte, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. Das BMWK fördert vielfältige Klimaschutzaktivitäten, von langfristigen Strategien bis hin zu konkreten Investitionsmaßnahmen, die Kommunen, Unternehmen und andere Akteure vor Ort unterstützen.
Durch die Umrüstung auf LED-Technik wird nicht nur der Energieverbrauch gesenkt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Nachhaltigkeit geleistet.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Lebensqualität in Dachau weiter zu verbessern.
Abteilung 5.2 Tiefbau
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