Noch bis heute werden nationalsozialistische Täterinnen und Täter häufig als psychisch gestörte Sadisten oder als „Leidtragende“ eines angeblich existierenden Befehlsnotstandes betrachtet. Doch diese Ansätze reichen nicht aus, um das Thema Täterschaft in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern zu erklären. Anhand von biografischen Beispielen beleuchtet der Themenrundgang Handlungsspielräume und Fragen nach Verantwortung in Bezug auf Täterschaft im KZ Dachau.
Referent: Dr. Niels Weise, Stabstelle der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Anmeldung: Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.
Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Teilnehmer/-innen: max. 30 Teilnehmende.
Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person.
Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
