Gespräch zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Dana von Suffrin

27 Jan.
27. Jan. 2026 19:00
bis 27. Jan. 2026 21:00
Ludwig-Thoma-Haus

Gespräch zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Dana von Suffrin

Dana von Suffrin wurde 1985 in München geboren, wo sie heute auch lebt. Sie studierte in München, Neapel und Jerusalem und promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Als Autorin wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025). Mit „Nochmal von vorne“ hat sie zuletzt einen virtuosen Roman über modernes jüdisches Leben zwischen München und Tel Aviv geschrieben, mit dem sie 2024 für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Dana von Suffrin hat sich daneben als eloquente Kämpferin gegen Antisemitismus gezeigt. Nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel forderte sie auf Instagram Künstlerkolleg*innen, die israelbezogenen Antisemitismus verbreiteten, mit sarkastischen Sprüchen und bitter-ironischen Memes heraus. Das Gespräch mit ihr führt Felix Balandat von RIAS Bayern.