Bereits kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939 fanden die ersten Deportationen von Polen in das KZ Dachau statt. Im Verlauf der nächsten Jahre wurden sie mit nahezu 41.000 Personen zur größten nationalen Häftlingsgruppe des Lagers. Auch der Großteil der inhaftierten Geistlichen in Dachau stammte aus Polen und war besonderen Schikanen ausgesetzt. Der Rundgang setzt sich näher mit den Gründen für die Inhaftierung und den Lebensbedingungen der polnischen Häftlinge auseinander.
Referent: Jan Kwiatkowski, Rundgangsreferent an der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Anmeldung: Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.
Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Teilnehmer/-innen: max. 30 Teilnehmende.
Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person.
Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
