Am 6. April 1941 griff die deutsche Wehrmacht Jugoslawien an und zwang deren Armee noch im selben Monat zur Kapitulation. Vor allem ab Sommer 1942 kamen dann rund 7.700 Slowenen, Kroaten, Serben und Mitglieder anderer Volksgruppen des Landes in das KZ Dachau und seine Außenlager. Im Rundgang wird anhand verschiedener Biografien der Frage nachgegangen, was die Ursachen für die Inhaftierung waren und wie der Lageralltag der Häftlinge aussah. Der Rundgang thematisiert auch das oftmals mit Schwierigkeitenverbundene Leben nach der Befreiung.
Referent: Maximilian Lütgens, Mitarbeiter der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau
Anmeldung: Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.
Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Teilnehmer/-innen: max. 30 Teilnehmende.
Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person.
Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
