In diesem Rundgang wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Wissenschaft eine Mitverantwortung an den Verbrechen im KZ Dachau trägt. Dabei wird der Einfluss thematisiert, den pseudowissenschaftliche Überzeugungen und damalige wissenschaftliche Diskurse auf die Verfolgung der Opfer des KZ Dachau gehabt haben. Besonders in den Fokus genommen wird die Rolle der Medizin in der Spätphase des Lagers: Ab 1942 wurden Hunderte von Häftlingen für Menschenversuche missbraucht und als „arbeitsunfähig“ gebrandmarkte Personen systematisch ermordet.
Referentin: Patricia Prieto Soto, Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Anmeldung: Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.
Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Teilnehmer/-innen: max. 30 Teilnehmende.
Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person.
Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.
