Dachau-Preis für Zivilcourage

Dachau-Preis für Zivilcourage

Die Stadt Dachau lobt seit 2005 im zweijährigen Turnus den Dachau-Preis für Zivilcourage aus. Mit dem Dachau-Preis soll das Vermächtnis der Opfer der Konzentrationslager und des vielfältigen Widerstandes gegen das NS-Regime lebendig erhalten werden. Der Dachau-Preis orientiert sich an der Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen und an den Grundsätzen von Amnesty International. Mit dem Preis werden einzelne Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich mit Mut, Phantasie und Engagement für die Rechte von Verfolgten und von diskriminierten Minderheiten einsetzen. Der Dachau-Preis soll Zivilcourage und Mitmenschlichkeit im Alltag auszeichnen. Die Träger*innen des Dachau-Preis für Zivilcourage sollen durch ihr Handeln Aufforderung und Ansporn sein, couragiert gegen Ausgrenzung und Unterdrückung einzugreifen. Im Wissen um die Schreckensgeschichte, die mit dem Namen der Stadt Dachau verbunden wird, soll dieser Preis ein Zeichen setzen gegen das Wegsehen, das Schweigen, die Gleichgültigkeit.

Preisträger

  • Preisträgerin 2019 - Seda Basay-Yildiz
  • Preisträger    2017 - Dr. Jan-Robert von Renesse  
  • Preisträgerin 2015 - Gülsen Celebi
  • Preisträger    2013 - Jörg Wanke, stellvertretend für die Initiative
                                        "Zossen zeigt Gesicht"
  • Preisträger    2011 - Stanislav Zámecnik (1922 - 2011)
  • Preisträgerin 2009 - Mirjam Ohringer (1924 - 2016)
  • Preisträgerin 2007 - Lina Haag (1907 - 2012)
  • Preisträgerin 2005 - Maria Seidenberger (1927 - 2011) 

Ansprechpartner

Amtsleitung
Amt für Kultur, Tourismus und Zeitgeschichte
Konrad-Adenauer-Straße 1
85221 Dachau
Tourist-Information und Kulturamt der Stadt Dachau