Künstlerstadt Dachau

Künstlerstadt

Beitrag im Deutschlandradio Kultur zur Künstlerkolonie Dachau:

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Dachau gehörte Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunders neben Worpswede zu den bedeutendsten europäischen Künstlerkolonien.

Damals, sagt man, war jeder zehnte Einwohner ein Maler, darunter berühmte Namen wie Adolf Hölzel, Ludwig Dill und Arthur Langhammer. Auch Carl Spitzweg und Lovis Corinth kamen immer wieder nach Dachau und setzten die besonderen Lichtverhältnisse im Dachauer Moos in ihrer Freilichtmalerei um.

Insbesondere die Frauen entdeckten vermehrt die Malerei und ließen sich, da sie an der Staatlichen Akademie in München nicht vor 1926 zugelassen waren, in den privaten Malschulen der Künstlerkolonien ausbilden.

Die Werke sind heute in der Gemäldegalerie Dachau zu sehen. Die Tradition setzt sich bis heute fort und zeigt sich in einem vielfältigen zeitgenössischen Künstlerschaffen sowie zahlreichen Galerien im Stadtgebiet.

Die Stadt Dachau arbeitet außerdem aktiv als Mitglied in der Vereinigung europäischer Künstlerorte EuroArt mit.

Künstler der Künstlerkolonie

Karl Schröder-Tapiau, Fotografie schwarz weiß mit Dachauer Stadtansicht im Hintergrund

His­to­ri­sche Künst­ler

Erfahren Sie mehr über die Künstler, die in Dachau lebten und arbeiteten.

Künst­ler­weg

Entdecken Sie auf diesem Rundgang die Künstler der ehemaligen Künstlerkolonie Dachau an den Entstehungsorten der Gemälde.

Künstlerhaus Walter von Ruckteschell, Foto: Stadt Dachau Florian Göttler

Künst­ler­vil­len

Hier geht es zu den Künstlervillen der Stadt Dachau.

Altstadtfriedhof, Blick über die Mauer, Foto: Stadt Dachau, Florian Göttler
Gottesacker Dachau, Foto: Stadt Dachau, Florian Göttler

Künstler­grä­ber

Viele Dachauer Künstler fanden hier auch ihre letzte Ruhestätte.