Historische Altstadt

Dachauer Altstadt

Mit ihrer 1200-jährigen Geschichte bietet die malerische Altstadt Dachau vielfältige Sehenswürdigkeiten, darunter die Gemäldegalerie Dachau und die Wittelsbacher Sommerresidenz Schloss Dachau mit einem einmaligen Ausblick über die Landeshauptstadt München.

 

Foto von Klosterstraße Dachau mit Blick auf Bücherei Wittmann. Foto: Stadt Dachau
Klosterstraße Dachau, Foto: Stadt Dachau, Florian Göttler

Historische Bürgerhäuser, Schloss Dachau mit Hofgarten (Wittelsbacher Sommerresidenz), Stadtpfarrkirche St. Jakob, zahlreiche Museen und Galerien, Aussichtspunkte über die Landeshauptstadt München und vieles mehr werden Sie überraschen und begeistern.

Ein vielfältiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, kulturellen Veranstaltungen und regionaler und internationaler Gastronomie runden Ihren Besuch ab.

Von traditionell bayerischen Biergärten und Gasthäusern über Italienisch bis zu Griechisch, Indisch oder Steirisch ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Gerne vermitteln wir Ihnen geführte Rundgänge durch Altstadt, Schloss oder KZ-Gedenkstätte sowie zu Sonderthemen oder im historischen Kostüm.

Erfahren Sie hier mehr über die Stadt Dachau und ihre Historie.

St. Jakob – Katholische Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche St. Jakob
Stadtpfarrkirche St. Jakob, Foto: Stadt Dachau

Die Pfarrkirche St. Jakob überragt mit ihrem 44 Meter hohen, achteckigen Turm weithin sichtbar die Dachauer Altstadt.

In den Jahren 1624/25 entstand der heutige Bau im Stil der Spätrenaissance. An dieser Stelle befand sich zuvor eine kleine spätgotische Kirche, aus der die Sakristei und das quadratische Untergeschoß noch erhalten sind.Der barocke Turmaufbau wurde in den Jahren 1676 bis 1678 errichtet.

Unter der Leitung des Münchner Hofbaumeisters Friedrich Sustris erfolgte der Chorbau, das Langhaus wurde nach dem Entwurf von Hans Krumpper erbaut. 1926 wurde die Kirche um ein Joch erweitert.

Die Südseite des Langhauses ziert eine stattliche Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert, an der nicht nur die Zeit, sondern auch Monat und Sternzeichen abzulesen sind.

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Rathaus

Mitten im Herzen der Altstadt liegt das Dachauer Rathaus, der Sitz der Stadtverwaltung. Das erstmals 1486 erwähnte Rathaus wurde in den Jahren 1614/15 umgebaut.
 

Dreihundert Jahre später war das Gebäude derart baufällig, dass es abgerissen und 1934 durch ein neues Gebäude ersetzt wurde.

Das rasche Wachstum der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg machte die Errichtung eines größeren Rathauses erforderlich.

Rathaus Dachau
Alter Sitzungssaal Rathaus Dachau
Foyer Rathaus Dachau
Trauzimmer im Rathaus Dachau

Durch einen modernen Zwischenbau wurde 1976 das "Alte Rathaus" mit der Fassade des früheren "Lebzelterhauses" verbunden, das sich seit dem 16. Jahrhundert im Besitz von Wachsziehern und Lebzeltern befand.

Der Entwurf des Neubaus kam von Prof. Dr. Werner Fauser, die Steinarbeiten aus der Werkstatt des Bildhauers Reinhold Grübl.

Der Bau wurde durch den Bund Deutscher Architekten preisgekrönt.

Im Durchgang zu den Aussichtsterrassen hinter dem Rathaus (einmaliger Fernblick!) sind zwei Gedenktafeln angebracht, die an Dachaus jüdische Opfer des Holocaust erinnern. Außerdem befinden sich dort Werke von Dachauer Bildhauern.

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Rathausbrunnen

Taschner-Brunnen /
König-Ludwig-Brunnen

Der Künstler Ignaz Taschner, der in unmittelbarer Nähe Dachaus lebte, stiftete 1910 der Marktgemeinde Dachau den Entwurf für diesen Brunnen.

Aus rotem Ruhpoldinger Marmor entstand 1919 das Meisterwerk.

Die Mittelsäule zieren Figuren von Bäuerinnen und Bauern in Dachauer Tracht.

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Zollhäuschen am Karlsberg

Foto von Zollhäusl Dachau, gelbes Häuschen mit blauen Fensterläden und Bank davor. Foto: Stadt Dachau
Zollhäusl, Foto: Stadt Dachau

Hier wurde in früheren Zeiten die Zufahrt in den Markt Dachau geregelt. Wer in die Stadt wollte um Handel zu treiben, musste hier noch bis in das Jahr 1926 Wegzoll entrichten.

Markttore

Von 1390 bis 1891 sicherten drei wuchtige Tore den Eingang zum Markt Dachau, das Münchner Tor, das Augsburger Tor und das Freisinger Tor. Heute zeigen bronzene Nachbildungen am ehemaligen Standort, wie diese Tore aussahen und wo sie den Markt begrenzten.

Bezirksmuseum Dachau - Volkskultur des Dachauer Landes

Im Bezirksmuseum, das 1993 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet wurde, ist die Kulturgeschichte der Stadt Dachau und des Landkreises dargestellt.

Auf drei Stockwerken findet man zahlreiche Ausstellungsstücke, welche Siedlungsformen und Stadtgeschichte, Zunft - und Marktrecht, Handwerk und Handel, Alltagsgeschichte und Festagsbräuche, religiöse Volkskunde und vieles mehr beeindruckend veranschaulichen.  
Durch Sonderausstellungen werden kulturgeschichtliche Sonderthemen gestreift.

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Ludwig Thoma/Rauffer Haus

Foto von Raufferhaus-Fassade. Foto: Stadt Dachau
Raufferhaus, Foto: Stadt Dachau

Ludwig Thoma führte von Oktober 1894 bis Mai 1897 seine Anwaltskanzlei im sog. Raufferhaus in Dachau.

Gottesackerkapelle

Gottesackerkapelle umgeben von Bäumen und Gräbern
Gottesackerkapelle, Foto: Stadt Dachau, Florian Göttler

Die Kapelle wurde 1627/28 nach Plänen von Hans Krumpper erstellt und in den Jahren 1992-1995 renoviert.

Außergewöhnlich ist die oktagonale Bauform. Ein Gedenkstein in der Kapelle erinnert an die Gefallenen Dachaus aus den beiden Weltkriegen.
 

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Dachauer Wasserturm

Foto des Wasserturms in Dachau bei Nacht, Foto: Stadt Dachau @Udo Bernhart
Wasserturm, Foto: Stadt Dachau @Udo Bernhart

Der Dachauer Wasserturm versorgte die Stadt von 1910 bis 1969 mit Wasser.

Er geriet in Vergessenheit und war vom Verfall bedroht bis er 1998 aufwändig restauriert wurde.

Durch den Förderverein Dachauer Wasserturm e.V. wurde er zu einem kulturellen Begegnungsort, in dem Ausstellungen, Lesungen und Konzerte statt finden.


Telefonisch die Öffnungszeiten erfragen.

Sie finden den Wasserturm, wenn Sie der Beschilderung zum Dachauer Schloss folgen.
 

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Zieglerbräu

Foto der Fassade des Altstadthotels Zieglerbräu mit blühenden Blumenkästen und Eingangstür, Foto: Altstadthotel Zieglerbräu
Altstadthotel Zieglerbräu

Das Zieglerbräu wurde erstmals im Jahre 1608 erwähnt.

Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1766.

Seine glanzvollste Zeit erlebte die Gastwirtschaft unter dem Brauereibesitzer Eduard Ziegler, als viele Maler und Schriftsteller zu Gast waren, u.a. Wilhelm Leibl, Ignatius Taschner und Ludwig Thoma, nach dem eine Stube des Gasthauses benannt ist.

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Hörhammerbräu

Hörhammerbräu

Die Geschichte des Hörhammerbräu reicht zurück bis zum Jahr 1569.

Das "Max-Joseph-Zimmer" erinnert an die erste Namenstagsfeier des bayerischen Königs im Jahr 1806.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die ehemalige Gaststätte für ausgelassene Künstlerfeste bekannt.

Die schön gegliederte Fassade des Hörhammerbräu mit Risaliten und Putzrustika aus dem 18./19. Jahrhundert prägt das Bild der Dachauer Altstadt.

Der Hörhammerbräu ist zur Zeit geschlossen (kein Gaststätten- oder Gasthofbetrieb).

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St.-Florians-Brunnen

St. Florians Brunnen

Der St.-Florians-Brunnen auf dem Pfarrplatz wurde 1954 von Wilhelm Neuhäuser aus Muschelkalk geschaffen und soll an die früheren Brandkatastrophen erinnern, von denen auch der Markt Dachau nicht verschont wurde.

Weil es im Markt Dachau auf der Anhöhe nur wenige Brunnen gab, war es bei Bränden zweckmäßig, mit möglichst vielen Feuerkübeln eine Menschenkette zu bilden.

Daher musste ca. ab der Mitte des 17. Jahrhunderts jeder Neubürger einen Feuerkübel bereitstellen.

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